Holzbretter oder Schneidbretter aus Kunststoff ?

Scharfe Messer sind in der Küche unersetzlich! Im Blog zum diy-Messerblock ist beschrieben, wie jeder ganz leicht aus Vorhandenem einen Messerständer gestalten kann.

Nur leider wird auch das schärfste Messer nach kurzer Zeit stumpf, wenn die Schneidunterlage zu hart ist. Pflegeleichte, aber harte Keramikunterlagen nutzen die Klinge übermäßig ab. Früher gab es nur hölzerne Schneidbrettchen. Bis uns vor einiger Zeit beängstigende Nachrichten erreichten, dass moderne Kunststoff-Schneidbrettchen aufgrund ihrer glatten Oberfläche viel hygienischer sein sollen. Außerdem könne man sie auch in der Spülmaschine reinigen.

Welches Schneidbrett ist das hygienischer?

Auch Kunststoff-Schneidbretter bleiben bei häufigem Gebrauch nicht mehr glatt! In den Mikrofurchen krallen sich gefährliche Bakterien fest. Somit haben sie – auf den ersten Blick – keinen Vorteil gegenüber der hölzernen Variante. Jetzt hat sich herausgestellt, dass beim Schneiden auf Holzbrettchen Gerbstoffe im Holz freigesetzt werden, die Bakterien bekämpfen. Das bedeutet natürlich nicht, dass Holzbrettchen gar nicht mehr gereinigt werden müssen. Am besten wäscht man sie per Hand zunächst mit kaltem Wasser und etwas Spülmittel ab und spült sie abschließend mit heißem Wasser ab. Wer auf Nummer sicher gehen will, gießt heißes Wasser aus dem Wasserkocher darüber.

Fast bakterienfrei sind die Brettchen erst nach dem Trocknen; denn Bakterien lieben es warm und feucht – trocken mögen sie es gar nicht. Am schnellsten und hygienischsten trocken die Holzschneidebretter, wenn sie möglichst wenig Berührung mit der Unterlage haben. Auf dem TENGO trocknen die heiß abgespülten Holzbretter am besten. Und auf 2 TENGO trocken auch große Schneidebretter / Hackblöcke frei in der Luft.
So bleiben die teilweise auch sehr teuren Holzschneidebretter länger in Form; sie verziehen sich nicht mehr so schnell und gehen nicht aus dem Leim.