MADE IN GERMANY – ODER: MEHR SCHEIN ALS SEIN ?

03. Oktober 2015
Was jeder weiß: Die englische Messer-Industrie forderte zwecks Ausgrenzung angeblich minderwertiger Konkurrenzware ein „Made in Germany“ auf alle importierten deutsche Produkte. Aus diesem Ausgrenzungsmerkmal wurde im Laufe der Jahre ein Begriff für deutsche Qualität. Shit happens ;)Bei „Made in Germany“ erwarte ich einerseits Erfindergeist, Kreativität, Ingenieurskunst, Zuverlässigkeit und andererseits ein Endprodukt in bester Qualität aus nachhaltigen Produktionsprozessen, ein menschenwürdiges Arbeitsumfeld, angewandte Umweltstandards und eine angemessene Entlohnung.In unserer modernen Welt ist leider nicht immer drin, was drauf steht. Es ist letztlich maßgebend, wo die wertschöpfende Be- oder Verarbeitung stattfindet. Es kann also durchaus sein, dass ein Teil eines Produkt in einem Billig-Lohnland gefertigt wurde, und der letzte wertschöpfende, produktbestimmende Arbeitsschritt in Deutschland erfolgt. Da zwingt sich die Frage auf: Ist Deutschland ein Land der Endmontage?

Made in Germany

TENGO bezieht hier klar Position: 100% Made in Germany .
Entwicklung, Prototyp und erste Kleinserie stammen aus Rheinland-Pfalz.
Die Serienproduktion erfolgt in Nordrhein-Westfalen und Sachsen.
Und aus Bayern stammt die Laserbeschriftung.
Selbst der weiße Vliesbeutel kommt aus Deutschland – auch aus Nordrhein-Westfalen.

Ich bin froh, dass es mir gelungen ist, ein komplett neues Produkt in Deutschland fertigen zu können.

Viele der hochpreisigen Küchenhelfer-Hersteller lassen in Fernost produzieren und scheren sich nicht um die Arbeitsbedingungen der Menschen vor Ort.
Hauptsache billig – und teuer verkauft.

Gehen auch Sie bewusst mit Ihrer Macht als Konsument um.