Brot aus dem Topf

04. Dezember 2017

Wer an Brot backen denkt, der braucht an Küchenmaschine oder kräftige Oberarme.
Schließlich soll der schwere Teig gut durchgeknetet werden.

Aber immer häufiger tauchen Rezepte auf, in denen ohne großartige Hand-Arbeit Brot bei geschlossenem Deckel im Topf gebacken wird. Dieses Versprechen macht neugierig.

Und so habe ich es gemacht:

  • 1 kg (Weizen-) Mehl in eine große Schüssel geben

    … das warme Wasser dazu rühren …
  • 3-4 gestrichene TL Salz
  • 1 gestrichene TL Trockenhefe

Diese trockenen Bestandteile kurz mit dem Schneebesen in einer großen Schüssel locker vermengen.

Nun

  • 800 ml lauwarmes Wasser

dazugeben und mit einem Kochlöffel (ich verwende stabile Holz-Kochlöffel) grob durchrühren.

Abgedeckt und an einem geschützten Platz leistet die Trockenhefe in 24 Stunden die Arbeit der Küchenmaschine.

… über Nacht arbeiten lassen …

Am nächsten Tag habe ich einen großen Gusseisen-Emaille-Topf mit Backpapier ausgelegt und ca. 15 Minuten bei 220 °C Umluft im Backofen auf der mittleren Schiene aufgeheizt.

Der „sich selbst gerührte“ Teig kommt nun in den heißen Topf. Deckel drauf und wieder zurück in den heißen Backofen.

Nach etwas länger als einer Stunde im Backofen war die Neugier auf das Brot groß.

Das Backpapier lässt das Brot leicht aus dem Topf heben.

Die Kruste ist sagenhaft knusprig und erinnert an ein französisches Baguette oder ein italienisches Chiabatta-Brot.

… so liegt das knusprige Brot im Topf …

TENGO und das spontane Käsefondue – oder: „Einem Ingenieur ist nichts zu schwör“

9. März 2016

Von einem begeisterten TENGO-Fan, wurde uns diese Geschichte erzählt (deshalb haben wir kein „Beweisfoto“):

Ein TENGO-Fan traf beim Einkaufen im Supermarkt eine Freundin aus früheren Tagen. Sie hatten sich lange nicht gesehen, plauderten und plauderten und bekamen in der Umgebung leckeren Essens Hunger. Ein Käsefondue war jetzt genau das Richtige. Zwei Fondue im Beutel und Baguette waren rasch eingekauft und sie beschlossen in der Küche desjenigen, der am nähesten wohnte, weiter zu plaudern und zu essen. Die Männer-Küche war bestens ausgestattet. Lediglich ein entsprechendes Set für Käsefondue fehlte. Nach der Devise „Einem Ingenieur ist nichts zu schwör“ wurden die fertigen Käsefondues in einer Teflon-Pfanne auf dem Herd geschmolzen. Anschließend kamen 2 TENGO und 4 Teelichter zum Einsatz. Die TENGO wurden auf einem Holzschneidebrett kreisförmig aufgestellt. Die Teelichter stellte er in den TENGO-Kreis und die heiße Pfanne auf die TENGO. Fertig ist das Käsefondue.

… Mit der Vorfreude auf ein schlotziges Käsefondue probierten wir die “Ingenieurs-Version” aus … und … man staune … es funktionierte tadellos.

Seht selbst: