selbst schwere Deckel trägt TENGO sicher und stabil

TENGO – für alle, die etwas auf der Pfanne haben

05. Dezember 2016

Von Wegen: Pfanne ist Pfanne

Es gibt unzählige Formen und Materialien. Und jede Pfanne verspricht, die einzig Richtige zu sein.
Es gibt: Teflonpfannen, Eisenpfannen mit Emaille-Beschichtung, Edelstahlpfannen, Grillpfannen und Wokpfannen.

Teflonpfanne

Am bekanntesten sind Pfannen mit einer Teflon-Beschichtung.

Diese Pfanne wird meist aus Aluminium gefertigt und erhält eine Beschichtung aus Teflon. Die Beschichtung ermöglicht eine fettarme Zubereitung. Besonders eignet sie sich für Gemüse, kurzgebratenes Fleisch, wie z. B. Hähnchen, oder Pfannkuchen.

Die Teflon-Auflage ist aber leider kratzempfindlich. Bratenwender aus Metall sind deshalb tabu! Besser sind Küchenhelfer aus Kunststoff, oder noch besser aus Holz. Der nachwachsende natürliche Werkstoff Holz ist preisgünstig, langlebig und auch leichter zu entsorgen als der schwer abbaubare Kunststoff.

Damit die Pfanne auch auf modernen Induktionsherden benutzt werden kann, ist ihr Boden aus magnetischem Stahl gearbeitet. Auf der Pfanneninnenseite entsteht ein Magnetfeld, das die Brathitze direkt an die Lebensmittel weitergibt. Bei anderen Herden erhitzt sich zuerst die Herdplatte, die den Pfannenboden erwärmt und dieser dann unser Essen. Induktionsherde sind durch ihre unmittelbare Wärmentwicklung daher besonders energiesparend und das Essen ist schneller fertig.

In der Gruppe der Eisenpfannen gibt es die geschmiedeten Pfannen und die Pfannen mit Emaille-Beschichtung.

Emaille-Bräte/-Pfanne aus Gusseisen

Bei den Emaille-beschichteten Pfannen brät man eigentlich auf Glas. Für ein gutes Bratergebnis benötigen beide Pfannentypen schon etwas mehr Fett. Die Pfannen können stark und schnell erhitzt werden.
Doch Vorsicht: Eisen speichert die Wärme sehr gut und des Essens kann schnell verbrennen. Am besten brät man mit ihnen auf mittlerer Hitze. Diese Pfannen eignen sich besonders für Krossgebratenes oder für Schmorgerichte. Mit geschlossenem Deckel bei kleiner bis mittlerer Hitze werden Braten besonders saftig und aromatisch. Besonders beliebt im Winter. Für diese hochwertigen Pfannen sind Kochlöffel aus Holz oder Kunststoff ideal. Bratenwender aus Metall „schreiben“ unschöne graue Spuren auf der Emaille-Beschichtung und können sie auch verletzen. Meistens sind diese Pfannen außen farblich gestaltet, so dass sie auch beim Servieren am Tisch eine gute Figur abgeben – und das Essen bleibt in ihnen lange warm.

Bitte aber erst nach dem Auskühlen einfach Wasser in die Pfanne gießen und Verkrustungen am besten über Nacht einweichen lassen. So lösen sie sich am leichtesten.

Eisenpfannen …

Eisenpfanne

… sind sehr robust und in ihnen können auch Metallbratenwender eingesetzt werden. Aber bitte nicht das Fleisch mit Gewalt vom Boden trennen. Beim Braten sind gute Nerven gefragt! Das Fleisch lässt sich leicht vom Pfannenboden lösen, wenn sich alle Poren geschlossen haben. Wer sich unsicher ist, versucht das Fleischstück leicht mit dem Kochlöffel in der Pfanne zu verschieben. Erst wenn das klappt, ist der Zeitpunkt zum Wenden gekommen. In diesen Pfannen können alle Arten von Kochutensilien einsetzt werden.

Eine Edelstahl-Pfanne …

Edelstahlpfanne

… braucht Fett. Fleisch lässt sich in ihr gut anbraten. Damit nichts anbrennt, muss dieser Pfannentyp hoch aufgeheizt werden, bevor das Bratenfett und anschließend gleich des Stück Fleisch hineinkommt – sonst brennt es schnell an.

Edelstahl-Pfannen können auch in der Spülmaschine gereinigt werden. Aber auch hier funktioniert die Einweich-Methode sehr gut.

Gerillte Grill-Pfannen …

Grillpfanne

… brennen das typische Grillmuster in unsere Speisen. Steaks, Würstchen und Gemüse erhalten ihr archaisches Rost-Grillmuster. Für diese – meist eckigen – Pfannen gibt es selten Deckel. Schade eigentlich, denn so ist ihre Einsatzmöglichkeit leider begrenzt.

Wok-Pfannen …

Wok

… zeichnen sich durch einen höheren Rand und ein kleinen flachen Boden aus. In ihnen lässt sich Gemüse besonders vitaminschonend zubereiten, wenn es auf dem sehr heißen Pfannenboden kurz al-dente gebraten wird. Am abgeflachten Rand kann das fertige Gemüse „geparkt“ werden, während das frisch Gemüse auf dem flachen Boden brät. Sie gibt es meist in der Gusseisen-Version, aber auch aus Edelstahl.

Wenn es mal etwas uriger sein soll: Schwere Pfannen lassen sich auch hervorragend auf gas- oder holzkohlebefeuerten Outdoor-Grills im Garten einsetzen.

Übrigens: Teflon – keine Erfindung für oder aus der Raumfahrt

Ende der 1930-er Jahre entstand bei einem Versuch zur Entwicklung eines Kältemittels aus einem Gas das Polyetrafluorethylen (PTFE). PTFE ist besonders glatt, hitze- und chemikalienbeständig. Erst mehr als 30 Jahre später erlangte es seine weltumspannende Berühmtheit durch die Verwendung als Antihaftbeschichtung bei Pfannen.